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Dr. Christoph Roth
Dr. Christoph Roth

Übung zur Syntax des Mittel- und Frühneuhochdeutschen

Mo, 14.15-16.30
PB SR 137
Beginn: 11.04.2011

Gegenstand

Studierenden des Germanistischen Seminars bietet sich hier die Gelegenheit, sich über die begrenzten Möglichkeiten in den Einführungen und den Proseminaren hinaus einige Fertigkeit im Übersetzen mittelhochdeutscher und frühneuhochdeutscher Texte zu erwerben. Größere Schwierigkeiten bereiten dabei vor allem die von neuhochdeutschem Usus abweichenden Erscheinungen der Syntax in den verschiedenen historischen Sprachstufen: Zeitenbildung, Gebrauch der Kasus und Modi, konjunktionslos angereihte Nebensätze, polyseme und damit polyfunktionale Konjunktionen, abweichender Gebrauch der Relativpronomina. Die genannten Phänomene werden an Textpassagen aus dem Erzählwerk Hartmanns von Aue (wir beginnen mit dem ‚Iwein’), ausgewählter Lyrik und frühneuhochdeutschen Prosatexten (zu ca. einem Drittel des Kurses) eingeübt. Die Übung wendet sich gleichermaßen an Anfänger und Fortgeschrittene, an alle, die an kompetenter Übersetzung aus den älteren Sprachstufen des Deutschen interessiert sind.

Organisationsform

Für jede Sitzung ist ein bestimmtes Textpensum vorzubereiten, das unter dem Gesichtspunkt der Syntax eingehend besprochen wird. Bitte in die erste Sitzung 'Iwein'-Text mitbringen!

Einführende Literatur:

H. PAUL, Mittelhochdeutsche Grammatik. Bearbeitet von Klein, Thomas / Solms, Hans J / Wegera, Klaus P / Schröbler, Ingeborg / Prell, Heinz-P., Tübingen 25. Auflage, 2007.

Studiengänge und Module

Bachelor

BA B 2.2 Übung (Lektürekurs): 3 LP

Lehramt (neu)

A 3/b: Lektürekurs: Ältere deutsche Philologie: 3 LP (in: HF / HF+K/M / EF+HF)
C 1/c: Ergänzungsmodul: Lektürekurs Mediävistik: 3 LP (in: HF / HF+K/M / EF+HF / BF + K/M)

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