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Übung
ÜK: Lektürekurs
Sonstige ÜK
Marit Müller, M.A.

Einführung in die Lektüre der deutschen Kurrentschrift an exemplarischen Manuskripten von Goethe bis Kafka

Mo, 16:15 - 17:45
PB SR 123

Gegenstand

Als deutsche Kurrentschrift bezeichnet man jene charakteristische, heute nicht mehr gebräuchliche Schrift, in der die meisten Manuskripte der neueren deutschsprachigen Literatur bis ins 20. Jahrhundert hinein geschrieben sind. Will man in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Texten der Aufklärung, des Sturm und Drang, der Klassik, Romantik oder der frühen Moderne auf die Quellen zurückgehen, ist es unabdingbar, die Schrift lesen zu können.
Die Übung dient dazu, anhand exemplarischer Manuskripte von Goethe, Kleist, Hölderlin, Trakl und Kafka in die selbständige Lektüre autographer Dichterhandschriften einzuführen. Die Auswahl der Texte ermöglicht es, mit unterschiedlichen Buchstabenausprägungen vertraut zu werden. Zugleich gewinnen die Teilnehmer erste Einblicke in die je spezifische Arbeits- und Schreibweisen der Autoren. Neben dem Entziffern und Lesen wird auch das Schreiben der deutschen Kurrentschrift erlernt.

Organisationsform

Intensive gemeinsame Lektüre und Diskussion der Handschriften.
Zum Erwerb eines Scheins wird in der letzten Sitzung eine Klausur angeboten.

Textgrundlage und einführende Literatur:

– Hanno Blohm, Die Kurrent schreiben lernen, hrsg. vom Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V. (4. Aufl. 2016)
– Harald Süß, Deutsche Schreibschrift. Lesen und Schreiben lernen (München 2002)

Studiengänge und Module

Bachelor

BA B 2.2 Übung (Lektürekurs): 3 LP
BA B 2.4 Lektürekurs NDL/Linguistik/Mediävistik (3 LP)
BA ÜK B Lektürekurs: je nach Arbeitsaufwand 1-3 LP
BA ÜK B andere eigene Angebote des Seminars: je nach Arbeitsaufwand 1-3 LP

Master Editionswissenschaft

Basismodul I 5 – Hauptseminar: Neuzeitliche Schrift- und Buchkunde (4 LP)
Ergänzungsmodul I – Alte und neue literarische Texte: HS Neuere Handschriftenkunde und Editionspraxis (5 LP)

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