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Übung
Barbara Frenk

Vom Wappen zum Wappenbuch. Heraldisches Wissen im Spätmittelalter

Di, 13:15 - 14:45
Grabengasse 3-5 / HistSem ÜR I
Beginn: 03.11.2020

Gegenstand

Seit dem 12. Jahrhundert sind Wappen als Ausdrucksform sozialer Identität nachweisbar und erfreuen sich auch in heutiger Zeit als Kontinuität stiftendes Zeichen großer Popularität. Das Beschreiben, Deuten und Systematisieren von Wappen entwickelte sich bereits im 13. Jahrhundert zu einer eigenen Wissenschaft – der Heraldik. Als Speicher dieses Spezialwissens über Formen, Farben, Figuren und deren Regelhaftigkeit fungierten fortan heraldische Traktate und Wappenbücher, die im Zentrum dieser Übung stehen. Sie geben Auskunft über die Entstehung des Wappenwesens, die Komposition von Wappen, aber auch über die spätmittelalterliche Gesellschaft und Kulturgeschichte. Anhand ausgewählter Beispiele wie dem Clipearius Teutonicorum, der Zürcher Wappenrolle oder dem Wappenbuch des Conrad Grünenberg sollen die Grundlagen der Heraldik kennengelernt und eingeübt werden. Diese Übung richtet sich vornehmlich an Studierende der Historischen Grundwissenschaften und der Geschichte.

Organisationsform

Zu diesem Kurs wird es ein semesterbegleitendes Online-Angebot geben.

Einführende Literatur:

Georg Scheibelreiter, Heraldik (Oldenbourg Historische Hilfswissenschaften), Wien/München 2006.;
Laurent Hablot, Manuel de Héraldique Emblématique Médiévale, Tours 2019.

Studiengänge und Module

Master Editionswissenschaft

Ergänzungsmodul IV – Geschichte: Übung/Hauptseminar Historische Grundwissenschaften 1 (5 LP)
Ergänzungsmodul IV – Geschichte: Übung/Hauptseminar Historische Grundwissenschaften 2 (5 LP)

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