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Prof. Dr. Ludger Lieb

Wiederholungen in der mittelalterlichen Literatur

Fr, 11.15-12.45
PB SR 122
Beginn: 20.04.2012

Gegenstand

Das Thema ‚Wiederholung‘ ist für die Mediävistik von besonderer Bedeutung, da vieles, was heute institutionell gesichert und stabilisiert ist, im Mittelalter durch verbale und non-verbale Wiederholungen immer erneut gesichert und stabilisiert werden musste. In den literarischen Texten kommt die Relevanz der Wiederholung auf vielfache Weise zum Ausdruck, etwa in sprachlichen Konventionen und Mustern, die sowohl Gattungen und Traditionen stiften als auch einen Personalstil erzeugen konnten, aber auch in wiederholten Handlungen, durch die allein ein Zustand durchgesetzt und auf Dauer erhalten werden konnte. Im Seminar sollen eine Reihe von einschlägigen Aufsätzen und Monographien gemeinsam diskutiert werden. Darüber hinaus sollen Perspektiven zukünftiger ‚mediävistischer Wiederholungsforschungen‘ entwickelt werden.

Organisationsform

Referate und Diskussionen im Seminar

Textgrundlage und einführende Literatur:

Verbindliche Textgrundlage für das Hauptseminar ist ein Reader mit Texten aus der Forschungsliteratur, der ab ca. 12. April 2012 im CopyShop COPY QUICK, Sandgasse 4a (bei Ziehank / Triplexmensa), Tel. 06221/183597, gekauft werden kann.

Studiengänge und Module

Master

3. Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (MA/FNZ)

MA Grundlagenmodul – Oberseminar MA/FNZ 1: Mittelalter (10 LP)
MA Vertiefungsmodul Mittelalter – Oberseminar: Mittelalter (10 LP)
MA Kompaktmodul – Oberseminar MA/FNZ: Literatur des Mittelalters oder der Frühen Neuzeit (10 LP)

Magister und Lehramt (alt)

Mag und LA (alt) Hauptseminar: Hausarbeit

Lehramt (neu)

B 1: Aufbaumodul: Hauptseminar Mediävistik: 9 LP (in: HF / HF+K/M / EF+HF)

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