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Dr. Harald Drös

Einführung in die Epigraphik des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Mo, 18.15-19.45
Grabengasse 3-5 / HistSem ÜR II
Beginn: 16.04.2012

Gegenstand

Inschriften stellen bei der Erforschung der Alten Geschichte für weite Bereiche des öffentlichen Lebens die einzige Quelle dar. Für Mittelalter und frühe Neuzeit kommt ihnen diese einzigartige Stellung nicht zu: Hier treten zunehmend andere Gattungen schriftlicher Quellen hinzu. Dennoch ist ihr Quellenwert für Fragen der Landes-, Rechts-, Sozial- und Kirchengeschichte, für Kunstgeschichte, Sprachwissenschaft, benachbarte Hilfswissenschaften (v. a. Genealogie, Paläographie) u. a. unbestritten. Ziel der Übung ist es, einen Einblick in die Arbeitsmethoden der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Epigraphik zu bieten, mit den wichtigsten Arten der Inschriftenträger und den vielfältigen Inhalten der Inschriften bekannt zu machen und einen Überblick über die Entwicklung der Schrift zu geben. Die wichtigsten Schriftarten werden anhand ausgewählter charakteristischer Beispiele, vorwiegend aus dem mitteleuropäischen Raum, vorgestellt. Leseübungen sollen die Teilnehmer befähigen, Inschriften der verschiedenen Epochen zu entziffern und zu lesen.

Organisationsform

Anmeldung:
in der ersten Sitzung

Einführende Literatur:

-

Studiengänge und Module

Master Editionswissenschaft

Ergänzungsmodul IV – Geschichte: Übung/Hauptseminar Historische Grundwissenschaften 1 (5 LP)
Ergänzungsmodul IV – Geschichte: Übung/Hauptseminar Historische Grundwissenschaften 2 (5 LP)

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