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Dr. Jörn Stegmeier

Vom Bachelor zum Beruf

Mi, 11:15 - 12:45
PB SR 137
Beginn: 17.04.2013

Gegenstand

Was mit Medien? Was mit Büchern? Mal schauen?

Drei Schritte reichen, um den Traumberuf und den Weg dahin zu finden: Man muss wissen, was es gibt, man muss herausfinden, wie man dazu steht und man muss herausfinden, wie man sich dabei fühlt. Es gilt also, sich darüber zu informieren, welche Tätigkeitsfelder und welche Berufe für Geisteswissenschaftler normal sind. Es gilt herauszufinden, wie man selbst zu diesen Tätigkeitsfeldern und Berufen steht und es gilt herauszufinden, wie der Arbeitsalltag dort zu einem passt.
Diese drei Schritte – informieren, reflektieren, ausprobieren – sind ein Kreislauf (fast) ohne Anfang und ohne Ende. Je mehr man schon über sich weiß (also Reflexion betrieben hat), desto leichter fällt es, sich gezielt zu informieren und gezielt auszuprobieren. Je mehr man schon ausprobiert hat, desto leichter fällt es herauszufinden, wie man dazu steht und wozu man noch mehr Informationen braucht. Je mehr man über Tätigkeitsfelder und Berufe weiß, desto leichter fällt es, dieses Wissen zu reflektieren. Sie können also jeden dieser Schritte jederzeit zu Ihrer Hauptaufgabe neben dem Studium erklären, wo immer Sie im Studium gerade sind.

Der normale Weg

Drei Phasen sind es normalerweise vom Studium zum Beruf
Phase 1: Uni + Praktika
Phase 2: Volontariat / Traineeprogramm
Phase 3: Beruf

In der ersten Phase wird ein Spagat zwischen Studienverpflichtungen und Zukunftsverpflichtungen von Ihnen erwartet. Sie sollen neben Fachkenntnissen auch außercurriculäre Kompetenzen erwerben und dazu möglichst noch soziales Engagement zeigen. Gleichzeitig sind Sie während dieser Phase aufgefordert herauszufinden, welcher Beruf und welches Tätigkeitsfeld am besten zu Ihnen passt, indem Sie die oben genannten drei Schritte – informieren, reflektieren, ausprobieren – immer wieder durchlaufen.
In der zweiten Phase nutzen Sie die Erkenntnisse aus der ersten Station. Vor allem Erfahrungen in Praktika und Ihr Wissen über sich selbst helfen, das richtige Volontariat oder Traineeprogramm zu finden und sich im neuen Alltag zu behaupten. Selbstverständlich ist auch in dieser Phase der Dreischritt »informieren, reflektieren, ausprobieren« weitherhin von Bedeutung.
In der dritten Phase profitieren Sie im höchsten Maße von Ihren Erfahrungen in der zweiten Phase. Fachkenntnisse aus dem Studium spielen eher eine untergeordnete Rolle; berufsbezogene Kompetenzen stehen im Focus.

Was erwartet Sie in dieser Übung?

Wir werden uns damit beschäftigen, wie Sie Ihren individuellen Weg vom Studium in den Beruf finden und gehen können. Sie erfahren, welche Kompetenzen in welchem Beruf erwartet werden und wie Sie diese Kompetenzen erwerben können. Zu manchen der Grundanforderungen (wie z.B. Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen, Korrektorat, Lektorat) werden Sie praktische Aufgaben bearbeiten. Darüber hinaus werden Sie am derzeit entstehenden Blog »Geisteswissenschaftler in der Gesellschaft. Vom Studium zum Beruf« mitarbeiten.

Willkommen sind nicht nur Bachelor-Studierende, sondern alle, die noch nicht genau wissen, wie sie den Übergang zum Beruf gestalten sollen.

Organisationsform

Dozentenvortrag, Einzel- und Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussion, Referate

Einführende Literatur:


Studiengänge und Module

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