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Raffaela Glocker, M.A.

Sebastian Brant, Das Narrenschiff

Mi, 15:15 - 16:45
PB SR 038
Beginn: 17.04.2013

Gegenstand

Das 1494 erschienene moralsatirische „Narrenschiff“ von Sebastian Brant war der größte Erfolg eines deutschsprachigen literarischen Werkes bis zu Goethes „Werther“. Da es sich auf den ersten Blick jedoch lediglich um eine aus heutiger Sicht lose Aneinanderreihung einzelner Bildgedichte (mit Illustrationen u.a. von Albrecht Dürer) zu handeln scheint, in denen jeweils einzelne Narrentypen dargestellt werden, die menschliche Laster und Unzulänglichkeiten verkörpern, rufen seine einstige Beliebtheit und seine nachhaltige Wirkung immer wieder Erstaunen hervor. Der Lektürekurs bietet die Gelegenheit, diesen wichtigen Text von der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit kennen zu lernen. Dabei soll unter anderem auf Aspekte wie den Brantschen Narrenbegriff, Sinnbilder wie das der Schifffahrt, das Verhältnis der Texte zu den jeweiligen Illustrationen und den Gesamtaufbau des „Narrenschiffs“ eingegangen werden.

Organisationsform

Selbstständig vorbereitende und gemeinsame Lektüre exemplarischer Textstellen und ausgewählter Forschungsliteratur.

Einführende Literatur:

Sebastian Brant: Das Narrenschiff. Studienausgabe. Hg. von Joachim Knape. Stuttgart 2005 (RUB 18333).

Studiengänge und Module

Bachelor

BA B 2.2 Übung (Lektürekurs): 3 LP

Lehramt (neu)

A 3/b: Lektürekurs: Ältere deutsche Philologie: 3 LP (in: HF / HF+K/M / EF+HF)
C 1/c: Ergänzungsmodul: Lektürekurs Mediävistik: 3 LP (in: HF / HF+K/M / EF+HF / BF + K/M)

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