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Prof. Dr. Jörg Riecke

Sprache in der Zeit des Nationalsozialismus

Di, 16:15 - 17:45
Kstr. 2 SR 004
Beginn: 22.10.2013

Gegenstand

Zwölf Jahre nationalsozialistischer Herrschaft haben den Sprachgebrauch in Deutschland zwischen 1933 und 1945 und möglicherweise auch darüber hinaus beeinflusst und verändert. Auf welche Weise und bei welchen Personengruppen dies geschehen ist, soll im Einzelnen erörtert werden. Zur Einordnung des Themas in die Sprachgeschichte muss das Kapitel 6.16 „Politische Sprache“ aus der Sprachgeschichte von Peter von Polenz vor Beginn des Semesters gelesen werden.

Organisationsform

Hochschuldidaktische Gestaltung einer Seminarsitzung mit Hilfe des Seminarleiters (gegebenenfalls in Arbeitsgruppen) mit dem Ziel, ausgewählte Wissensgebiete auf der Grundlage eines selbst erstellten Arbeitspapiers anschaulich vorzustellen und mittels Transferaufgaben bzw. -fragestellungen zu vertiefen, um eine Plenumsdiskussion zu initiieren.

Literatur:

Peter von Polenz, Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, Bd. 3: 19. und 20. Jahrhundert, Berlin – New York 1999.
Christian Braun, Nationalsozialistischer Sprachstil, Heidelberg 2007.

Studiengänge und Module

Master

1. Linguistik (Ling.)

MA Grundlagenmodul – Oberseminar Ling. 1: Lexikon – Grammatik – Weltkonstitution (diachron und synchron) (10 LP)
MA Grundlagenmodul – Oberseminar Ling. 2: Bedeutung – Begriff – Konzept (10 LP)
MA Vertiefungsmodul – Oberseminar Ling. 1: Wissensformate, Wissenstransfer, Wissenskommunikation (10 LP)
MA Vertiefungsmodul – Oberseminar Ling. 2: Textstrukturen und Textkulturen (10 LP)
MA Kompaktmodul – Oberseminar Ling.: Lexikon – Grammatik – Weltkonstitution (diachron und synchron) (10 LP)

Magister und Lehramt (alt)

Mag und LA (alt) Hauptseminar: Hausarbeit

Lehramt (neu)

B 1: Aufbaumodul: Hauptseminar Germanistische Sprachwissenschaft: 9 LP

Master Editionswissenschaft

Basismodul I 3 – Hauptseminar: Sprachhistorische Grundlagen des Editierens von neueren Texten (4 LP)

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