Kunst - Kunstbetrieb - Kunstgeschichte

Projekt

»Die Kunst bedarf keiner Sprache, da sie sich durch ihre Werke darstellt.« Die Vorstellung, Kunstwerke sprächen für sich, bestimmten ihren Platz im Kunstbetrieb von sich aus und würden durch Kommentare lediglich von außen begleitet, geht an der Realität vorbei. Was Kunst ist, wird im Diskurs ausgehandelt. Das gilt für Qualitätszuschreibungen ebenso wie für Stil- und Epochenbegriffe, für die Rede vom Verfall der Malerei oder der Beliebigkeit der Postmoderne.

Die Wissensdomäne Kunst - Kunstbetrieb - Kunstgeschichte untersucht die Rolle der Sprache im Umfeld der Kunst, fragt mit den Mitteln der lexikalischen Semantik, der Text- und der Diskursanalyse, nach Leitbegriffen, Stigmabegriffen, Topoi der Argumentation, der sprachlichen Konstruktion von Gruppenidentitäten (deutsche Kunst vs. Kunst in Deutschland, die Moderne usw.). Dabei wird auch die Frage nach den Formen und dem Gelingen der sprachlichen Vermittlung von Kunst in die Öffentlichkeit, von Experten zu Laien, untersucht.


Ereignisse & Ergebnisse





Projektziele

Die Leitfragen der Wissensdomäne Kunst - Kunstbetrieb - Kunstgeschichte sind:

Im Projekt Kommunikationsraum documenta12 werden diese Fragen auf die documenta des Jahres 2007 bezogen, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Funktionen und Interessen der beteiligten Akteure (künstlerische Leiter und Organisatoren der Ausstellung, Künstler, Medienvertreter, Ausstellungsbesucher).

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Projektleitung und Kooperationspartner

Prof. Dr. Andreas Gardt

Anschrift:
Universität Kassel
Institut für Germanistik
D-34109 Kassel


Telefon: 0561 / 8043327
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Dr. Marcus Müller

Anschrift:
Universität Heidelberg
Germanistisches Seminar
Hauptstraße 207-209
D-69117 Heidelberg

Telefon: 06221 / 543348
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Prof. Dr. Heiko Hausendorf

Anschrift:
Universität Zürich
Deutsches Seminar
Schönberggasse 9
CH-8001 Zürich
Schweiz


Telefon: +41 (0) 44 / 634 25 40
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